90% Leiden

rote-schuhe

In der Studie „Die Menstruation – Wesentliches Element des Frauseins oder abzuschaffendes Übel? Bedingungen und Maßnahmen für eine positive Integration der Menstruation in die Identität als Frau.“ habe ich erfahren, dass sich 90 % der Frauen im deutschsprachigen Raum an der Menstruation leiden.

Frauen fühlen sich durch die Menstruation belastet und dulden sie.

500 mal oder 3500 Tage erdulden… ist es das wirklich? Was ist das für ein Leben? Wie wirkt sich dies auf das Selbstwertgefühl aus?

Gerade solche Zahlen lassen wieder mein Herz schneller schlagen und geben mir den Mut und die Kraft in meiner Arbeit weiter zu gehen. Es braucht Räume und Initiativen die die Menstruation aus dem negativen Image heraus holen.

Und nun…? Was braucht es wirklich? Was sind die Schritte und Angebote, die uns dabei helfen die blutenden Tage positiv zu erleben. Die Studie teilt es in zwei Bereiche auf: privater Bereich & öffentlicher Bereich:

privater Bereich:

– Menarchfest & positive Reaktionen der Umwelt.

– positiver Umgang mit der Menstruation innerhalb der Familie

– AuffangArtikel dürfen sichtbar sein

– die blutenden Tage zu ganz persönlichen Tagen zu machen

 

öffentlicher Bereich:

– Perspektivenwechsel vornehmen: der FrauenKörper als positiver Aspekt und das darin liegende Potenzial

– inspirationen von anderen Kulturen: nahe und fremde Geschichten hören

– Sprache schafft Realität: neue Begriffe für Schamlippen, statt PMS zB prämenstruelle Veränderung. weg von Menstruation als Krankheit hin zu Gesundsein.

 

 

so mal ein Auszug. Mehr dazu findest du hier im pdf ab der Seite 29.

 

Brodil,L. , Pröll,G. & Reiter,A. (2006): Die Menstruation – Wesentliches Element des Frauseins oder abzuschaffendes Übel? Bedingungen und Maßnahmen für eine positive Integration der Menstruation in die Identität als Frau. KulturSoziologieWerkstatt.
Foto: © [By Natara] at FreeDigitalPhotos.net

 

 

 

No Comments

Leave a Comment